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direkt bestellenVerein August Macke Haus e.V. (Hg.)
„Mein zweites Ich“ -
August und Elisabeth Macke

Nr. 56 Schriftenreihe Verein August Macke Haus Bonn

1. Auflage 2009
212 S. mit 150 s/w- u. farb. Abb., 21 x 14,7 cm

ISBN 10: 3-929607-58-1
ISBN 13: 978-3-929607-58-1

EUR 20,-

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Der Katalog beleuchtet erstmals die intensive künstlerische Auseinandersetzung August Mackes (1887-1914) mit seiner Lebensgefährtin Elisabeth Gerhardt (1888-1978) – ein Thema, das von der Macke-Forschung bislang vernachlässigt wurde. Im Zentrum stehen die zahlreichen Elisabeth-Porträts, die Mackes Schaffen von Beginn an begleitet haben. Als "zweites Ich", „meine Seele“ und den Spiegel, „in dem ich mich am liebsten sehe“, bezeichnete der Maler seine Freundin, die er 1903 kennen lernte und 1909 heiratete. Ihr Antlitz und ihre Gestalt umkreiste er bis 1914 in mehr als 200 Arbeiten. Sie wählte er zu seinem Lieblingsmodell, sie wurde seine inspirierende Muse. Lebensglück und Daseinsfreude sprechen aus den expressiven Bildschöpfungen.

Der Verein August Macke Haus e. V. nimmt sein 20jähriges Bestehen zum Anlass, die Geschichte von August und Elisabeth Macke nachzuzeichnen - eine außergewöhnlich glückliche und harmonische Lebensgemeinschaft, die untrennbar mit dem Haus des Künstlers verwoben ist. Die Tochter einer Bonner Unternehmerfamilie mit musischen Ambitionen wurde dem herausragenden Protagonisten der rheinischen Kunstszene in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg eine verständnisbereite und liebevolle Partnerin. Ihre Vermögenssituation ermöglichte das sorgenfreie Familienleben und Mackes künstlerischen Aufstieg. Elisabeths Schönheit, ihr südländisches Aussehen und ihre anmutige Präsenz durchstrahlen sämtliche Phasen seines Œuvres. Sie dürfte damit die meistdargestellte Künstlergattin des deutschen Expressionismus vor 1914 sein.