Magazin 12/2015

Politische Welt und politische Theorie – im Zeichen der Gewalt

Seit dem Fall der Mauer zwischen Ost- und Westdeutschland, NATO und Warschauer Pakt im Jahre 1989 wurde die Weltpolitik durch eine Vielzahl einschneidender und höchst folgenreicher Ereignisse skandiert.
Man erinnere sich nur an die Auflösung der Sowjetunion, an die Beendigung der Apartheit in Südafrika, an die inzwischen wieder obsolete Annäherung zwischen Israelis und Palästinensern, die Jassir Arafat und Yitzhak Rabin den Friedensnobelpreis eingebracht hat, an die Wahl des ersten farbigen Präsidenten der USA, an den Arabischen Frühling, aber auch an den Zerfall Jugoslawiens mit dem Massaker von Srebreniza, an den Ruandischen Genozid und an die Irak-Kriege, deren Nachfolgen sich in der gegenwärtigen Fragmentierung des Nahen Ostens zeigen. An politischen Ereignissen mangelte es in den letzten drei bis vier Jahrzehnten ebenso wenig wie an Anlässen dazu, sich auf die Frage zu besinnen, worin ihre historische Signifikanz liegt. Zum vollständigen Artikel (pdf).


Aus: Unaufhebbare Gewalt

  • 49,90 € *

ISBN 9783958320758