Im Gegenlicht: Heinz Sauer[Hardcover]

Ein literarisches Portrait

  • Erscheinungsdatum: 22.03.2021
  • Hardcover
  • 140 Seiten
  • 215 x 140 cm
  • ISBN 9783947373550
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Beschreibung


Heinz Sauer bleibt seit vielen Jahrzehnten mit seinem expressiven Ton, mit seiner Schärfe und schroffen Phrasierungskunst auf dem Tenorsaxofon unverwechselbar. Tourneen mit Albert Mangelsdorff führten ihn um die ganze Welt. Im letzten Jahrzehnt waren es vor allem Duo-Konzerte mit Michael Wollny, die den beiden zahlreiche Preise einbrachten und demonstrierten, dass Sauer ein gewichtiger Teil unserer musikalischen Gegenwart ist.

Dieses Buch, an dessen Entstehung Heinz Sauer selbst mitwirkte, ist auch das Ergebnis langsam gewachsenen gegenseitigen Vertrauens. Es erzählt vom Jazz Sauers und von den Lebensbedingungen, unter denen sich dieser entwickelte. Es lässt sich auch als ein Stück Kulturgeschichte lesen.

Auch als E-Book auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Rainer Wieczorek im DITTRICH Video-Podcast:

Rainer Wieczorek


Rainer Wieczorek
© Rainer Lind

Rainer Wieczorek, 1956 in Darmstadt geboren, lebt dort mit Frau und Tochter. Dem Genre der Künstlernovelle gab er im letzten Jahrzehnt neue Impulse, wofür er mehrere Literaturpreise erhielt, zuletzt den Martha Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

Lesungen 2021:

Stadtkirche Darmstadt, 02.10.2021 - 19.30 Uhr, weitere Informationen folgen.

R. Wieczorek liest aus seinem neuen Buch ›Im Gegenlicht: Heinz Sauer‹, in der Gethsemanekirche Frankfurt a.M., 21.05.2021 - 20 Uhr.

 

 

Pressestimmen


Das Ergebnis liest sich so leicht und interessant, dass man die letzten Seiten langsamer blättert, um die Freude daran zu verlängern. Unaufgeregt und mit wenigen Worten führt dieser Text zielstrebig zum Kern von Sauers Kunst. [...] Auch wer sich nur gelegentlich in Jazzkonzerte verirrt, kann an diesem glänzenden Porträt Vergnügen finden.
Johannes Breckner, Darmstädter Echo, 22.03.2021.
So enthält dieses Buch, so schmal, improvisierend und fragmentarisch es auch wirkt, mehrere Bücher auf einmal, die man als Leser sofort für sich weiterspinnen möchte. Es ist zum einen eine kleine Geschichte des Jazz in Deutschland, [...] zum anderen auch eine klassische Künstlernovelle.
Helmut Böttiger, Jazz Podium, März-April 2021.
Eine großartige Lektüre - literarisch ambitioniert und total spannend.
Bert Noglik, Jazzpublizist.
Ich dachte eigentlich, dass ich Heinz Sauer kenne, aber ich feststellen: ich kenne ihn jetzt wesentlich besser.
Guenter Holtmann, u.a. langjähriger hr-Jazzredakteur.
So kann man Heinz Sauer irritierend nah kennenlernen, ohne faktenreiche biografische Erzählung. Nichts fehlt diesem Buch - außer der Wirklichkeit der Musik. Aber das ist ein anderes Medium, eine andere Wirklichkeit.
Hans-Jürgen Linke, Jazzthetik, März-April 2021.
Die Kunst des Weglassens ist zugleich die Kunst, zum Wesentlichen vorzudringen. Wenigen Musikern gelingt dies so ein- und ausdrucksvoll wie dem Tenorsaxofonisten Heinz Sauer. Rainer Wieczorek nähert sich ihm so, wie sich Sauer der Musik nähert: vorsichtig abtastend, auf die Obertöne genauso lauschend wie auf die Essenz der Melodie, Biografisches mit Literarischem mischend.
Wolfram Knauer, Jazzinstitut Darmstadt
›Es wirkt, als pflüge er ein Feld.‹ Dieser Satz aus dem literarischen Porträt Heinz Sauers ist geradezu programmatisch. Er steht in erster Linie für die musikalische Entwicklung Sauers, man kann ihn aber auch auf den Autor selbst und sein Buch beziehen. Beim ›Umpflügen‹ kommen allerhand Dinge aus der Vergangenheit an den Tag, die die Gegenwart maßgeblich geprägt haben und nun eine andere Sicht auf das Heute bieten.
Heinz Schlinkert, nrwjazz.net, 06.03.2021.
Wieczorek sucht nicht angestrengt nach Metaphern für Sauers einzigartige Tonbildung und ihren unausschöpflichen Nuancenreichtum. Aber er zeichnet sorgfältig die unruhige lebenslange Balance eines Künstlers zwischen Ekstase und Formstrenge, Tradition und Grenzüberschreitung. So wird die Musik erkennbar als ein Prozess einer vitalen, immer neu ansetzenden Gestaltungsarbeit.
Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau, 15.03.2021.
Ich habe die Lektüre des Buches sehr genossen (›weggeschlürft‹). Der Jazzkeller Frankfurt ist seit 20 Jahren mein ›Wohnzimmer‹ und meine erste Band in Frankfurt hatte denselben Proberaum wie Sauer. Ich habe sehr viel Neues gelernt (vor allem über das Nachkriegsdeutschland und das deutsche Jazzbusiness) und es ist ganz wunderbar geschrieben.
Johannes Hätscher, Jazzmusiker, Frankfurt 15.03.2021.
Ich habe das Buch mit größtem Vergnügen gelesen, dabei in jeder Zeile die in langer Zeit entstandene Vertrautheit erspürt und auch einiges für mich Neues erfahren. Ich empfehle diese feine Hommage an einen großen Künstler sehr, sehr gerne und ohne Einschränkung!
Michael Flath, Thalia - Darmstadt, 04.04.2021.
Rainer Wieczorek ist ein Buch wie ein Konzert gelungen. Ein Buch wie ein Jazzstück, mit vielen Zwischentönen, Improvisationen, manchmal nur angerissen, angespielt, manchmal deutlich und pointiert und immer in einem ganz eigenen, neuen Ton.
Daniella Baumeister, hr2-Kultur, ›Jazzfacts‹, 07.04.2021.