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Sieh da, das Alter

Tagebuch einer Annäherung

  • 1. 1., Aufl.
  • Erscheinungsjahr: 2005
  • Erscheinungsdatum: 01.03.2005
  • Hardcover
  • 174 Seiten
  • 21 x 13 cm
  • ISBN 9783920862491
nicht lieferbar
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Beschreibung


NEUAUFLAGE ERSCHEINT IN KÜRZE

Heiter und jung sind die Menschen auf den sanft glühenden Fresken in den Grabkammern der Etrusker. Sie tanzen und musizieren und begleiten den Toten, der würdevoll Abschied nimmt. Auch er ist in den Darstellungen jung, als wäre der Zustand des Lebens unveränderbar.
In Ingrid Bachérs Tagebuch einer Annäherung wird das Alter als Zeitzone beschrieben, in die wir früher oder später eintreten. Früh schon werden wir mit ihr bekannt gemacht durch Menschen, die uns nah sind und ins Alter hinüber wechseln. Später erfahren wir selber dann, was mit uns alternd geschieht. Ingrid Bachér setzt sich unsentimental mit allen Facetten dieser Entwicklung auseinander. Dabei erwecken Begegnungen in Italien und in Deutschland immer wieder historische und persönliche Erinnerungen, und das täglich gegenwärtige Leben mischt sich in den Reflexionen mit dem Vergangenen. Reich an Assoziationen ist das Alter und so dieses Buch. Kurze Beobachtungen, flüchtig wie im Vorbeigehen notiert, stehen neben Szenen des Verlustes und des Todes, aber auch des Glücks, der Erfüllung eines Augenblickes. Zuweilen wird das ironische Entsetzen über die Veränderungen der eigenen Gestalt deutlich, doch die Lebendigkeit des Verlangens bleibt und die Neugierde auf das Ungewohnte. Herausgefordert wird der/die LeserIn: das Alter nicht zu verpassen. Ein erregendes Buch, das von den Erfahrungen und Erkenntnissen des Alters handelt und von Gefühlen, die den üblichen Vorstellungen vom Alter nicht entsprechen.

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Ingrid Bachér


Ingrid Bachér
Ingrid Bachér, geboren 1930 in Rostock ist die Urenkelin von Theodor Storm. Sie wuchs in Berlin auf, lebt in Düsseldorf und Italien, arbeitete als Journalistin und für den Rundfunk, schrieb Hörspiele und Fernsehspiele, Erzählungen und Romane. 1958 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, gehörte seitdem zur Gruppe 47, wurde später Mitglied des westdeutschen PEN-Zentrums und in den Jahren 1995/96 dessen Präsidentin.