Gott spielen

Wie Chatbots und KI Sprache, Denken und Handeln automatisieren

  • Sprache des Textes: Deutsch
  • broschiert
  • Erscheinungsdatum: 06.03.2026
  • 21,5 cm x 14,0 cm
  • 304 Seiten
  • 1. Auflage 2026
  • ISBN 978-3-912155-57-0
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Beschreibung


2026: Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen, Behörden und Militär setzen längst generative Künstliche Intelligenz ein. Gleichwohl bleiben Grundsatzfragen unbeantwortet.
Welche Auswirkungen hat die Automatisierung von Sprache auf uns, die Literatur und Kultur, auf die Gesellschaft, das Klima und auf politische Systeme? Wie verändert sich die Welt, wenn wir Gedanken und Gefühle nicht mehr selbst verantworten, sondern durch Algorithmen errechnen lassen, die schon heute von Plattformmonopolen manipuliert werden? Was kosten und nützen uns die transhumanistischen Ideologien der Tech-Industrie, welches Menschenbild wird dabei vertreten, wo bleiben Menschenrechte und -würde in diesem »größten Diebstahl der Geschichte«, wo Nachhaltigkeit und Demokratie?

Gott spielen geht den Herausforderungen und Gefahren von generativer KI und Chatbots nach und zeigt, warum gerade im Zeitalter der Algorithmen menschliche Kreativität und Entscheidungsfreiheit unersetzbar bleiben – und was wir tun können, um diese zu schützen.

Mit Beiträgen von: Emmanuel Carrère, Isabel Fargo Cole, Nina George, Johann Wolfgang von Goethe und DeepL, Claudia Hamm, Christian Heck, Annette Hug, Peter G. Kirchschläger, Vincent Lewerenz, Bernhard Malkmus, Gary Marcus, Hans-Joachim Neubauer, Mophat Okinyi, Wolfgang Palaver, Bernhard Pörksen, Monika Rinck, Michael Seemann, Anette Selg, Christian Uetz, Elizabeth Weil und Joseph Weizenbaum.

Auch als ebook auf allen gängigen Plattformen erhältlich.

Claudia Hamm


Claudia Hamm
© Michael Donath

Claudia Hamm ist Autorin, Übersetzerin und Theaterregisseurin (u.a. am Burgtheater Wien). Für ihre Übertragungen von Emmanuel Carrère erhielt sie u.a. den Übersetzerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft und den Jane-Scatchered-Preis der Heinrich Maria Ledig- Rowohlt-Stiftung. Sie ist Mitgründerin des Festivals translationale berlin und unterrichtete u.a. an der Akademie für Bildende Künste Wien, der FU Berlin und am Literaturinstitut Hildesheim. Neben diversen Essays und Vorträgen zum Thema Künstliche Intelligenz veröffentlichte sie 2024 mit den drei deutschsprachigen Literaturübersetzerverbänden das Manifest für menschliche Sprache.

Pressestimmen


Abschließend bleibt eigentlich nur die Frage: Warum überhaupt? Warum wird die KI ohne Kontrolle an der Weltbevölkerung getestet? Warum wird sie überhaupt so stark gefördert (insbesondere in den USA), obwohl die positiven Folgen – außer, dass sie in manchen Situationen praktisch sein kann/lästige Arbeiten abnehmen kann und bei der Medizintechnik womöglich helfen kann – bisher komplett überschaubar, beziehungsweise größtenteils ungewiss, bleiben. Die negativen Folgen und Risiken sind schon jetzt riesig, wie das Buch „Gott spielen“ eindrücklich zeigt, das noch viel tiefer in die Thematik abtaucht.
Valentin Brendler, Allgemeine Deutsche Zeitung, 12.06.2026