2026: Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen, Behörden und Militär setzen längst generative Künstliche Intelligenz ein. Gleichwohl bleiben Grundsatzfragen unbeantwortet.
Welche Auswirkungen hat die Automatisierung von Sprache auf uns, die Literatur und Kultur, auf die Gesellschaft, das Klima und auf politische Systeme? Wie verändert sich die Welt, wenn wir Gedanken und Gefühle nicht mehr selbst verantworten, sondern durch Algorithmen errechnen lassen, die schon heute von Plattformmonopolen manipuliert werden? Was kosten und nützen uns die transhumanistischen Ideologien der Tech-Industrie, welches Menschenbild wird dabei vertreten, wo bleiben Menschenrechte und -würde in diesem »größten Diebstahl der Geschichte«, wo Nachhaltigkeit und Demokratie?
Gott spielen geht den Herausforderungen und Gefahren von generativer KI und Chatbots nach und zeigt, warum gerade im Zeitalter der Algorithmen menschliche Kreativität und Entscheidungsfreiheit unersetzbar bleiben – und was wir tun können, um diese zu schützen.
Mit Beiträgen von: Emmanuel Carrère, Isabel Fargo Cole, Nina George, Johann Wolfgang von Goethe und DeepL, Claudia Hamm, Christian Heck, Annette Hug, Peter G. Kirchschläger, Vincent Lewerenz, Bernhard Malkmus, Gary Marcus, Hans-Joachim Neubauer, Mophat Okinyi, Wolfgang Palaver, Bernhard Pörksen, Monika Rinck, Michael Seemann, Anette Selg, Christian Uetz, Elizabeth Weil und Joseph Weizenbaum.