Das Paar

Roman

  • ca. 200 Seiten
  • 21,5 cm x 14,0 cm
  • 1. Auflage 2027
  • broschiert
  • Erscheinungsdatum: März 2027
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • ISBN 978-3-912155-78-5
noch nicht erschienen
Auf den Merkzettel

Produktsicherheit

Beschreibung


»Nicht er rief mich zurück.« Mit diesem folgenschweren Satz beginnt Ingrid Bachérs ungewöhnlicher Liebesroman Das Paar.

Nach einem Autounfall liegt Martin im Koma. Als er wieder erwacht, hat er die Sprache verloren. Für seine Freundin Anne, eine Schauspielerin, ist er dennoch derselbe Mensch, den sie liebt. Sie weigert sich, ihn als hoffnungslosen Fall zu sehen. Behutsam und zugleich kompromisslos gegen die Widerstände von Familie und Freunden versucht Anne, Martin zu verstehen. Die vertraute Sprache funktioniert nicht mehr, und mit ihr gerät auch alles ins Wanken, was ihre Beziehung bisher bestimmt hat. Bald entsteht zwischen dem Paar eine neue Form der Nähe, für die es keine Regeln gibt. Anne will Martin aus der Rolle des Kranken lösen – auch wenn niemand weiß, was er versteht, was er empfindet und ob er jemals in das frühere Leben zurückkehren wird.

Das Paar handelt von einem scharfen Einbruch in das gewohnte Leben zweier Liebenden, ein Buch über den Mut zu einem Neuanfang und einem außergewöhnlichen Selbstverständnis der Liebe, trotz allen Wandlungen der Liebenden. Es ist die Geschichte vom Fremdwerden und Nahbleiben und stellt die Frage: Was lieben wir am anderen?

Ingrid Bachér


Ingrid Bachér
© privat
Ingrid Bachér, geboren 1930 in Rostock, aufgewachsen in Berlin, lebt als freie Schriftstellerin zusammen mit ihrem Mann, dem Maler Ulrich Erben, seit vielen Jahrzehnten in Düsseldorf und Italien. Sie arbeitete für den Rundfunk, schrieb Hörspiele und Fernsehspiele, Jugendbücher und Reiseberichte, Erzählungen und Romane. 1958 veröffentlichte sie ihr erstes Buch, gehörte seitdem zur Gruppe 47. Später wurde sie Mitglied des westdeutschen PEN- Zentrums und in den Jahren 1995/96 dessen Präsidentin. Im Dittrich Verlag erschienen u.a.: »Der Liebesverrat« (2005), »Die Grube« (2011), »Sieh da das Alter« (mit neuem Nachwort: 2019).