Brot mit irgendwas

Erinnerungen an das Leben im Kommunismus

  • 1. Auflage 2026
  • Klappenbroschur
  • ca. 180 Seiten
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • Erscheinungsdatum: November 2026
  • 21,5 cm x 14,0 cm
  • ISBN 978-3-912155-66-2
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Beschreibung


Brot mit irgendwas erzählt in Schlaglichtern vom Leben in einer Provinzstadt im kommunistischen Rumänien. Mit der Stimme eines jungen Mädchen zeichnen die selektiven Erinnerung der erwachsenen Frau – mal in kräftigen, mal in feinen Strichen – Familien-, Schul- und Gesellschaftsszenen unter der Diktatur Ceaușescus. Es geht um Stromknappheit, Entbehrungen, die Kultur des Sich-Durchwurstelns und endlose Schlangen vor jedem Geschäft bis hin zu der Philosophie des vielsagenden Schweigens, um Angst, Kälte und Hunger.
Liliana Nechitas Buch erinnert an den melancholischen Erzählstil Marguerite Duras’. Mit präziser Beobachtungsgabe und feiner Ironie schildert sie die Schrecken und Absurditäten eines totalitären Regimes. Eine Geschichte, die man für erfunden halten könnte, wenn sie nicht genau so passiert wäre.

Liliana Nechita


Liliana Nechita (Angheluță) wurde 1968 geboren und lebt seit mehr als fünfzehn Jahren in Italien. Im Jahr 2013 hat sie durch Vermittlung der Zeitschrift Avantaje den Bericht Exodul mamelor (dt. Exodus der Mütter) geschrieben, der die Grundlage eines Dokumentarfilms gleichen Namens für das rumänische Fernsehen war. Bei der Gala zur Preisverleihung der Frau des Jahres 2013 wurde sie für die Förderung und Verteidigung der Frauenrechte geehrt. Ihr Buch Brot mit irgendwas ist 2022 unter dem Titel Pâine cu ceva im Humanitas Verlag in Bukarest erschienen.