Goethe und Tschechow – Kühler Kopf und warmes Herz

Zwei Erzählungen

  • 05.2022
  • 172 Seiten
  • Hardcover
  • 1. Auflage 2022
  • 21,5 cm x 14,0 cm
  • ISBN 978-3-947373-79-6
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Beschreibung


Goethe und Tschechow – als Schriftsteller sind sie uns wohlbekannt. Die beiden Nationaldichter, die zu Recht auch heute noch die Bühnen der literarischen Welt beherrschen. Aber was für Menschen waren sie?

In zwei kompakten Erzählungen blicken wir hinter die Kulissen der Applaus gewohnten Dichter. Wir verfolgen Goethes innerfamiliären Kleinkrieg mit der Trivial-Literatur seiner Zeit und wundern uns über Tschechows pfadfinderhafte Anstrengungen für eine bessere Welt: seine Exkursion auf die Sträflingsinsel Sachalin. Mit viel Augenzwinkern zeigt Laufenberg die Dichterfürsten als Menschen mit ihren Stärken und Schwächen. Geschichten, die so nah an der Wahrheit bleiben, dass sie die beiden Berühmtheiten in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.

Auch als E-Book auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

Walter Laufenberg


Walter Laufenberg

Walter Laufenberg, Dr. phil., Schriftsteller und Blogger (www.netzine.de), ehemaliger Redakteur und Reporter beim WDR und ZDF sowie Dokumentarfilmer und Mitautor der Kulturzeitschrift »TransAtlantik«, hat sich mit zahlreichen literarischen Buchveröffentlichungen einen Namen gemacht, vor allem mit Zeitromanen, historischen Romanen, Biografien und Reportagen.

Lesungen mit Walter Laufenberg:

Berlin, 7.9.2022: 19:30 Uhr in der Nicolaischen Buchhandlung, Rheinstr. 65: Walter Laufenberg liest »Goethe und Tschechow«. Der Eintritt ist frei.

 

Pressestimmen


Vermeintliche Realitäten gegen den Strich zu bürsten und dabei Goethes russischen Amtskollegen Tschechow mit ins Boot zu nehmen, das gelingt Walter Laufenberg in seinem neuesten Werk »Goethe und Tschechow – Kühler Kopf und warmes Herz« kenntnisreich. Den beiden Abhandlungen liegt eine umfangreiche Recherche zugrunde, die einen ungewohnt neuen Blick auf die beiden Heroen freigibt. […] Laufenbergs neues Werk ist vor allem deshalb lesenswert, weil es einen Blick hinter die Kulissen wirft und so die Biografien der beiden Heroen auf unterhaltsame Weise komplettiert.
Elke Barker, Mannheimer Morgen, 15.7.2022.
Ein besonderes Interesse liegt auf dem Besuch des Autors bei dem Doppelmörder Landsberg. Dieser hatte erhebliche Spielschulden und tötete den Geldverleiher Wasslow, als dieser ihn bei der Suche nach den Schuldscheinen überraschte. Die besondere Tragik der Geschichte bestand darin, dass Wasslow Landsberg die Schulden erlassen und ihn sogar als Erben einsetzen wollte. Das Aufeinandertreffen zwischen dem ehemaligen Offizier und Tschechow ist als mit Worten ausgetragenes Duell gestaltet. Die Uneinsichtigkeit Landsberg in seiner Selbstdarstellung ist kaum zu überbieten […] In der erlebten Rede wird für den Leser der sprachliche Schlagabtausch mit Emotionen und Absichten unterlegt, während in der direkten Rede die Höflichkeit gewahrt bleibt. Die sprachliche Gestaltung ist hier durchaus reizvoll.
Miriam Seidler, literaturkritik.de.