Im Gegenlicht: Heinz Sauer[Hardcover]

Ein literarisches Portrait

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2021
  • Hardcover
  • 140 Seiten
  • 215 x 140 cm
  • ISBN 9783947373550
noch nicht erschienen
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Beschreibung


Heinz Sauer bleibt seit vielen Jahrzehnten mit seinem expressiven Ton, mit seiner Schärfe und schroffen Phrasierungskunst auf dem Tenorsaxofon unverwechselbar. Tourneen mit Albert Mangelsdorff führten ihn um die ganze Welt. Im letzten Jahrzehnt waren es vor allem Duo-Konzerte mit Michael Wollny, die den beiden zahlreiche Preise einbrachten und demonstrierten, dass Sauer ein gewichtiger Teil unserer musikalischen Gegenwart ist.

Dieses Buch, an dessen Entstehung Heinz Sauer selbst mitwirkte, ist auch das Ergebnis langsam gewachsenen gegenseitigen Vertrauens. Es erzählt vom Jazz Sauers und von den Lebensbedingungen, unter denen sich dieser entwickelte. Es lässt sich auch als ein Stück Kulturgeschichte lesen.
 

Rainer Wieczorek


Rainer Wieczorek
© Rainer Lind

Rainer Wieczorek, 1956 in Darmstadt geboren, lebt dort mit Frau und Tochter. Dem Genre der Künstlernovelle gab er im letzten Jahrzehnt neue Impulse, wofür er mehrere Literaturpreise erhielt, zuletzt den Martha Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

Lesungen 2021:

›Literarisches Frühjahr 2021‹ in der Stadtkirche Darmstadt, 26.04.2021 - 19.30 Uhr, Programmheft zum Download

R. Wieczorek liest aus ›Heinz Sauer‹, in der Gethsemanekirche Frankfurt a.M., 21.05.2021 - 20 Uhr.

 

 

Pressestimmen


So enthält dieses Buch, so schmal, improvisierend und fragmentarisch es auch wirkt, mehrere Bücher auf einmal, die man als Leser sofort für sich weiterspinnen möchte. Es ist zum einen eine kleine Geschichte des Jazz in Deutschland, [...] zum anderen auch eine klassische Künstlernovelle.
Helmut Böttiger, Jazz Podium, März-April 2021.
Eine großartige Lektüre - literarisch ambitioniert und total spannend.
Bert Noglik, Jazzpublizist.
Ich dachte eigentlich, dass ich Heinz Sauer kenne, aber ich feststellen: ich kenne ihn jetzt wesentlich besser.
Guenter Holtmann, u.a. langjähriger hr-Jazzredakteur.
So kann man Heinz Sauer irritierend nah kennenlernen, ohne faktenreiche biografische Erzählung. Nichts fehlt diesem Buch - außer der Wirklichkeit der Musik. Aber das ist ein anderes Medium, eine andere Wirklichkeit.
Hans-Jürgen Linke, Jazzthetik, März-April 2021.
Die Kunst des Weglassens ist zugleich die Kunst, zum Wesentlichen vorzudringen. Wenigen Musikern gelingt dies so ein- und ausdrucksvoll wie dem Tenorsaxofonisten Heinz Sauer. Rainer Wieczorek nähert sich ihm so, wie sich Sauer der Musik nähert: vorsichtig abtastend, auf die Obertöne genauso lauschend wie auf die Essenz der Melodie, Biografisches mit Literarischem mischend.
Wolfram Knauer, Jazzinstitut Darmstadt