Im Gegenlicht: Heinz Sauer [Paperback]

Ein literarisches Portrait

  • Erscheinungsdatum: 31.03.2021
  • Paperback
  • 140 Seiten
  • 215 x 140 cm
  • ISBN 9783947373598
noch nicht erschienen
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Beschreibung


Heinz Sauer bleibt seit vielen Jahrzehnten mit seinem expressiven Ton, mit seiner Schärfe und schroffen Phrasierungskunst auf dem Tenorsaxofon unverwechselbar. Tourneen mit Albert Mangelsdorff führten ihn um die ganze Welt. Im letzten Jahrzehnt waren es vor allem Duo-Konzerte mit Michael Wollny, die den beiden zahlreiche Preise einbrachten und demonstrierten, dass Sauer ein gewichtiger Teil unserer musikalischen Gegenwart ist.

Dieses Buch, an dessen Entstehung Heinz Sauer selbst mitwirkte, ist auch das Ergebnis langsam gewachsenen gegenseitigen Vertrauens. Es erzählt vom Jazz Sauers und von den Lebensbedingungen, unter denen sich dieser entwickelte. Es lässt sich auch als ein Stück Kulturgeschichte lesen.

»Die Kunst des Weglassens ist zugleich die Kunst, zum Wesentlichen vorzudringen. Wenigen Musikern gelingt dies so ein- und ausdrucksvoll wie dem Tenorsaxofonisten Heinz Sauer. Rainer Wieczorek nähert sich ihm so, wie sich Sauer der Musik nähert: vorsichtig abtastend, auf die Obertöne genauso lauschend wie auf die Essenz der Melodie, Biografisches mit Literarischem mischend.« (Wolfram Knauer, Jazzinstitut Darmstadt)

»Eine großartige Lektüre – literarisch ambitioniert und total spannend.« (Bert Noglik, Jazzpublizist)

»Ich dachte eigentlich, dass ich Heinz Sauer kenne, aber ich muss feststellen: Ich kenne ihn jetzt wesentlich besser.« (Guenter Hottmann, u.a. langjähriger hr-Jazzredakteur)

Rainer Wieczorek


Rainer Wieczorek
© Rainer Lind

Rainer Wieczorek, 1956 in Darmstadt geboren, lebt dort mit Frau und Tochter. Dem Genre der Künstlernovelle gab er im letzten Jahrzehnt neue Impulse, wofür er mehrere Literaturpreise erhielt, zuletzt den Martha Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

Lesungen 2021:

›Literarisches Frühjahr 2021‹ in der Stadtkirche Darmstadt, Mo., 26.04.2021 - 19.30 Uhr, Programmheft zum Download

Pressestimmen


Es spricht vieles dafür, dass ein »literarisches Porträt« von Sauer, wie es Rainer Wieczorek jetzt vorlegt, vielleicht die beste Annäherung an diesen Ausnahmemusiker ist - keine gewöhnliche Biografie, keine Vorspiegelung eines objektivierenden Zugriffs, sondern ein subjektives Spiel aus Nähe und Distanz.
Helmut Böttiger, Jazz Podium, März-April 2021.