Form und Verlust

Eine Novelle

  • Erscheinungsdatum: 18.09.2017
  • Hardcover
  • 134 Seiten
  • Klebebindung
  • 21.5 x 14 cm
  • ISBN 9783943941784
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Beschreibung


Der Maler Eduard Senckmann, der im beschaulichen Weikersheim einst die Kirchenorgelfabrik seines Vaters erbte und zu einem Künstlerhaus umbauen ließ, stirbt, ohne ein Testament zu hinterlassen. Da Senckmann zu seiner Verwandtschaft jeglichen Kontakt abgebrochen hat, ist die Zukunft des Hauses ungewiss. Auf dem Dachboden befinden sich dreihundert Gemälde, über die wenig bekannt ist.
Unten leben und üben junge Musiker, auf die zwei Stockwerke höher ein kleiner Konzertsaal wartet.
Ein eigentümliches Spiel beginnt zwischen Anwesenden und Abwesenden, zwischen Greifbarem und sich Entziehendem, Haltbarem und Unhaltbarem, Form und Verlust.

Auch als E-Book auf allen gängigen Plattformen verfügbar.

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Rainer Wieczorek


Rainer Wieczorek
© Rainer Lind

Rainer Wieczorek, 1956 in Darmstadt geboren, lebt dort mit Frau und Tochter. Dem Genre der Künstlernovelle gab er im letzten Jahrzehnt neue Impulse, wofür er mehrere Literaturpreise erhielt, zuletzt den Martha Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz. Zur Autorenwebsite: https://rainer-wieczorek.com/

Lesungen 2021:

Aus »Im Gegenlicht: Heinz Sauer«

Frankfurt/M., 14.12.21 (Di), 20 Uhr Gethsemanekirche, im Rahmen der »Jazzinitiative Ffm«: Lesung – anschl. Gespräch mit Daniella Baumeister, Hessischer Rundfunk
Metternich, 2.11.21: 19.30 Uhr im Kulturhof Velbrück im Rahmen der »lit.eifel«
Darmstadt, 2.10.21: 19.30 Uhr in der Stadtkirche im Rahmen des »Literarischen Herbst«

 

Aus »Pirmasens«

Darmstadt, 3.12.21: 20.30 Uhr im Jagdhofkeller mit Klaus Rohmig
Hannover, 29.10.21: 17 Uhr im Kunstraum Sperling Friesenstraße mit Serena Amrein

Pressestimmen


Mit der Kühle und Präzision einer subtilen und feinste Nuancen erfassenden Sprache, die lyrische und dramatische Elemente mitführt, diskutiert der Text die Funktionalisierung und Marktorientierung einer konzeptuell eigentlich zweckfreien Kunst als Spiel widerstreitender Stimmen – ohne jedoch tendenziös oder selbst instrumentell zu werden, womit sich mannigfaltige Interpretationsräume für den Leser entfalten.
Simon Scharf, Am Erker - Zeitschrift für Literatur, Nr. 75.
Rainer Wieczorek behandelt in seiner kleinen Novelle die großen, grundlegenden Fragen der Kunst – und das mit einer Leichtigkeit, der man die Form nicht anmerkt. Vielleicht könnte ihm so tatsächlich beides gelingen: seinen künstlerischen Anspruch zu wahren und ein großes Publikum zu finden.
Jan Ehlert, NDR Kultur, 10.01.2018.
Es ist ein leiser Humor, der immer wieder in Wieczoreks Novelle durchblitzt, wobei es doch um ernste Dinge geht.
Susanne Döring, Darmstädter Echo, 01.12.2017.
Die bemerkenswert genaue Sprachbehandlung und die luftige Mehrdeutigkeit der Erzählung bilden das Spannungsfeld, in dem sich Wieczoreks Erzählkunst bewegt [...].
Johannes Breckner, Darmstädter Echo, 25.11.2017.