Pirmasens [Hardcover]

  • 1. Auflage
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Erscheinungsdatum: 11.11.2020
  • Hardcover
  • 124 Seiten
  • 21.5 x 14 cm
  • ISBN 9783947373543
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Beschreibung


Unvermittelt platzte es dann aus Danski heraus:
»Wir wollen wissen, wie es weitergeht!«
»Das ist eine Frage, die meine Leser beschäftigen sollte, nicht meine Figuren.«
»Wir wollen wissen, wie es mit uns weitergeht!«
 
Danski und Wajaroff, zwei Figuren in der neuen Künstlernovelle von Rainer Wieczorek, treffen in einer stillgelegten Schuhfabrik auf die Zeichnerin Serena Amrein. Während Amreins künstlerische Arbeit immer kräftigere Formen annimmt, handeln die Geschichten, von denen Danski und Wajaroff erzählen, vom Verschwinden: Vom Verschwinden der Burg Waldeck-Festivals, des klassischen John Coltrane-Quartetts, der Schuhproduktion in Pirmasens – das Ende einer Epoche wird spürbar.
Als der Erzähler dem Autor schreibt, so könne es nicht weitergehen, beginnen die Konflikte.
 
Auch als E-Book auf allen gängigen Plattformen verfügbar.
 

Rainer Wieczorek


Rainer Wieczorek
© Rainer Lind

Rainer Wieczorek, 1956 in Darmstadt geboren, lebt dort mit Frau und Tochter. Dem Genre der Künstlernovelle gab er im letzten Jahrzehnt neue Impulse, wofür er mehrere Literaturpreise erhielt, zuletzt den Martha Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz.

Lesungen 2021:

›Literarisches Frühjahr 2021‹ in der Stadtkirche Darmstadt, 26.04.2021 - 19.30 Uhr, Programmheft zum Download

R. Wieczorek liest aus ›Heinz Sauer‹, in der Gethsemanekirche Frankfurt a.M., 21.05.2021 - 20 Uhr.

 

 

Pressestimmen


[Das] Wunder ist, dass Wieczorek für diese raffinierte Konstruktion kaum mehr als hundert Seiten braucht. Als ausgefuchster Stilist setzt er jedes Wort mit Bedacht, und mit dieser äußersten Ökonomie schafft er zugleich eine staunenswerte Leichtigkeit des Erzählens, das von Seite zu Seite mehr die Kulissenhaftigkeit seines Arrangements offenbart.
Johannes Breckner, Wiesbadener Kurier, 17.12.20
Der 1956 geborene Schriftsteller [Rainer Wieczorek] ist ein Meister im Weben feinster Texte. Der Leser wird in das 124-seitige Buch gezogen, kann sich aber nicht darin verlieren, da Wieczorek immer wieder mit Meta-Ebenen Abstand schafft. Wo beginnt die Fiktion? Was war real?
Klaus Kadel-Magin, Rheinpfalz, 02.01.2021.
[Pirmasens] ist ein – äußerlich sehr ansprechend und hochwertig gestaltetes – Erinnerungsbuch, doch viel artifizieller und raffinierter erzählt, als man es von gängigen Büchern kennt, die kollektive Erinnerungen an die Lebens- und Geisteskultur meist einer bestimmten Generation wachrufen. Wieder handelt es sich um eine wendungsreich und doppelbödig erzählte Künstlernovelle, für die der Autor mittlerweile in der jüngsten deutschen Literatur als der Spezialist gilt.
Willi Huntemann, literaturkritik.de, 27.01.2021.
Mit dem Aufbrechen gewohnter Erzählstrukturen, den Dialogen mit seinen Figuren als im Buch auftretender Autor hat Wieczorek ein interessantes Stück Literatur geschaffen und mit seiner Novelle auch Pirmasens und seinen Schuhfabriken ein kleines Denkmal gesetzt.
Markus Fuhser, Pirmasenser Zeitung, 09.02.2021