Recht als Praxis

Die liberale Transformation in der Kulturtheorie des Rechts

  • 164 Seiten
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2026
  • 1. Auflage 2026
  • broschiert
  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • ISBN 978-3-95832-435-0
lieferbar innerhalb von 2 Werktagen
Auf den Merkzettel

Produktsicherheit

Beschreibung


[Download] Open-Access-Publikation in der Nomos eLibrary

Recht ist ein Element der Kultur unter vielen. Es muss daher als auf Handlungen bezogene normative Wissensordnung verstanden werden. In einem beständigen Austausch bringen dezentrale Praxisformen, Techniken und Wissensbestände das Recht hervor und verändern es.

Philip Schimchen beschreibt die im Kontext von kulturellen Praktiken und technologischer Entwicklung sich vollziehende Transformation des Rechts. Sein in vorliegendem Buch vorgestelltes rechtstheoretisches Modell verkörpert einen produktiven Gegenentwurf zum gegenwärtig erstarkenden Autoritarismus und Populismus. Der Autor schlägt vor, die Rechtsbildung in die Dynamiken der komplexen postmodernen Gesellschaft zurückzuführen, um ein neues rechtliches Freiheitsverständnis jenseits staatlicher Herrschaft zu begründen.

Philip Schimchen


Philip Schimchen ist promovierter Rechtswissenschaftler und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Öffentliches Recht an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Zuvor studierte er Philosophie, Kulturwissenschaften, Politikwissenschaft, Romanistik, Musik und Rechtswissenschaft in Frankfurt am Main, Dortmund, Barcelona, Cádiz und Lissabon. Während seiner Promotion war er als Visiting Doctoral Student am Fachbereich Philosophie der Universidad Complutense de Madrid zu Gast.