Künstlerische Forschung Theorie

  • ca. 50 Seiten
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • in der Reihe: Künstlerische Forschung
  • 21,5 cm x 14,0 cm
  • 1. Auflage 2026
  • Erscheint: Mai 2026
  • broschiert
  • ISBN 978-3-7758-1440-9
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Beschreibung


Die künstlerische Forschung steht an einem Wendepunkt. Sie hat sich in den letzten Jahrzehnten von einem Nischenthema zu einem einflussreichen Feld entwickelt, das zunehmend Diskurse in Kunst, Wissenschaft und Bildung prägt. Kunstschaffende, Wissenschaftler*innen, Kurator*innen und Bildungsinstitutionen beschäftigen sich heute gleichermaßen mit ihr; sie findet Eingang in Curricula, Förderprogramme und institutionelle Strukturen. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der vielfältigen Auseinandersetzungen bleiben Definition und Abgrenzung künstlerischer Forschung umstritten. Es existiert keine Einigkeit, sondern eine wachsende Pluralität unterschiedlicher, sich mitunter widersprechender Verständnisse.

Das zentrale Anliegen dieses Buches ist es, begriffliche Klarheit zu schaffen und Ordnung in die vielfältigen Diskurse und Praktiken zu bringen. Die Lektüre verspricht keine einfachen Antworten oder Patentrezepte, sondern lädt dazu ein, die eigenen Annahmen kritisch zu hinterfragen und ein differenzierteres Verständnis für die Möglichkeiten und Grenzen der Verbindung von Kunst und Forschung zu entwickeln.

Dieser Band eröffnet die Reihe Zwischen Wissenschaft und Kunst, die verschiedene Themen an den Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft untersucht und aus dem gleichnamigen Online-Journal w/k hervorgeht.

Till Bödeker


Till Bödeker studierte an der Kunstakademie Düsseldorf freie Kunst bei Prof. Rita McBride sowie Philosophie und Germanistik an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. 2024 schloss er sein Studium an der Kunstakademie als Meisterschüler ab. Er ist Chefredakteur des Online-Journals w/k (www.wissenschaft-kunst.de).

Peter Tepe


Peter Tepe ist Philosoph, Literaturwissenschaftler und bildender Künstler. Er ist auch nach dem Ende seiner Dienstzeit im Institut für Germanistik und im Institut für Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verankert, betreut noch viele Doktoranden und leitet weiterhin den von ihm 1987 begründeten interdisziplinären Studien- und Forschungsschwerpunkt Mythos, Ideologie & Methoden.