Das Buch vom Bambus

Roman

  • übersetzt von Jana Mayer-Kristić , Angela Richter
  • Erscheinungsdatum: 05.03.2013
  • Buch
  • 440 Seiten
  • 21 x 13 cm
  • ISBN 9783943941081
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Beschreibung


In behutsamen Bildern und in rhytmisch-ruhiger Sprache erzählt der Roman das Leben zweier Totgesagter – Senzaki und Osson, die mit neuen Identitäten wieder aufeinandertreffen.
Dem Samurai Senzaki wird vorgeworfen, seinen ehemaligen Herrscher, den Shogun, mit Hilfe einer Bambuspflanze grausam hingerichtet zu haben. Er flieht und wird für tot erklärt. Unter seinem chinesischen Namen Sung sucht er Zuflucht im ehemaligen Haus seines Vaters, das von Chio, dem aus einem Bambus entsprungenen Mädchen, bewohnt wird.
Osson, der Nachfolger des ermordeten Shogun, nimmt grausame Rache an dessen Mördern. Bei einem Aufstand gegen ihn selbst kommt Osson scheinbar ums Leben. Unter dem Namen Cao bittet er um Aufnahme in ein Zen-Kloster, das in der Nähe eines Bambushains liegt.
Weite Strecken des Romans sind den Gedanken dieses jungen Mannes, den Schilderungen der vielfältigen Prüfungen im Kloster und seinen Naturbeschreibungen gewidmet. Zeit und Ort der Handlung verleihen dem Roman dabei einen exotischen Rahmen und zuweilen märchenhafte Züge, im Grunde geht es jedoch um universelle Fragen.

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Vladislav Bajac


Vladislav Bajac

Vladislav Bajac wurde 1954 in Belgrad geboren. Nach einem Studium der Literatur arbeitete er zunächst als Journalist und Übersetzer. Seinen ersten Roman 'Ein Buch über den Bambus' veröffentlichte er 1989. Bis dato hat er zehn Bücher veröffentlicht, Lyrik, Kurzgeschichten und fünf weitere Romane, darunter 'Hamam Balkania' (2008), für den er den Internationalen Literaturpreis Balkanika erhielt. Bajac lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Belgrad und ist Direktor des von ihm gegründeten Verlags Geopoetika, zu dessen Autoren Nobelpreisträger Orhan Pamuk, Don DeLillo, Julian Barnes, Haruki Murakami und Christoph Ransmayer gehören.

Jana Mayer-Kristić


Angela Richter