Aufbruch in die Zukunft

Die 1960er Jahre zwischen Planungseuphorie und kulturellem Wandel. DDR, CSSR und Bundesrepublik Deutschland im internationalen Vergleich

  • herausgegeben von Heinz G Haupt , Jörg Requate
  • Erscheinungsjahr: 2004
  • Erscheinungsdatum: 01.11.2004
  • Paperback
  • 366 Seiten
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783934730939
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Beschreibung


Kein anderes Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts war so von dauerhaftem wirtschaftlichem Wachstum und nahezu ungebrochenem Fortschrittsoptimismus geprägt wie die 60er Jahre. Ziel des Buches ist es, zentrale Diskussionsstränge über die Zukunft in drei unterschiedlichen europäischen Gesellschaften – in der Bundesrepublik, der damaligen DDR und der CSSR – in der Zeit der 1960er Jahre zueinander in Beziehung zu setzen und zu vergleichen.

Heinz G Haupt


Heinz G Haupt
Heinz Gerhard Haupt, geb. 1943, ist Professor für allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Sozialgeschichte an der Universität Bielefeld, seit 2003 Professor am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Jörg Requate, geb. 1962, war Oberassistent an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld. Seit April 2015 ist er Professor für Geschichte Westeuropas an der Universität Kassel.

Jörg Requate


Jörg Requate
Heinz Gerhard Haupt, geb. 1943, ist Professor für allgemeine Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der Sozialgeschichte an der Universität Bielefeld, seit 2003 Professor am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Jörg Requate, geb. 1962, war Oberassistent an der Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie der Universität Bielefeld. Seit April 2015 ist er Professor für Geschichte Westeuropas an der Universität Kassel.

Pressestimmen


In seiner Anlage und den empirischen Befunden bietet der Sammelband wichtige Erkenntnisse zum Verständnis der 1960er Jahre. Der Einblick in die Visionen, Träume, Phantasien und Hoffnungen, die in den kulturellen Experimenten, politischen Entwürfen und wirtschaftlichen Reformen zum Ausdruck kamen, ermöglicht es, die Hauptimpulse und Artikulationsmittel des gesellschaftlichen Selbstverständnisses in dieser Zeit besser zu verstehen. Dass der Vergleich im Sammelband nicht symmetrisch angelegt ist, stellt für seine innere Einheit kein schwerwiegendes Problem dar, der die Fragen nach der Bedeutung und der inneren Struktur der Zukunftsorientierung im Vordergrund steht. Mit Blick auf die Prägung und Entfaltung dieses "Aufbruchs in die Zukunft" in den 1960er Jahren wäre zu hoffen, dass an den Sammelband weitere Untersuchungen über Utopien und ihre gesellschaftlichen Folgen anschließen.
H-Soz-Kult, 19.12.2005, Michael Pullmann.