Architektur als Lebensform im Anthropozän

  • Sprache des Textes: Deutsch
  • ca. 140 Seiten
  • erscheint: Juni 2026
  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • broschiert
  • 1. Auflage 2026
  • ISBN 978-3-95832-449-7
noch nicht erschienen
Auf den Merkzettel

Produktsicherheit

Beschreibung


Architektur ist mehr als nur Gebautes und mehr als eine Kunstform unter anderen. Sie prägt das gesellschaftliche Zusammenleben und zeigt, wie Gesellschaften sich selbst verstehen und wie sie leben wollen. Damit berührt Architektur Fragen der Lebensform. Susanne Krasmann geht diesen nach und zeigt, dass und wie sie im Anthropozän angesichts der menschengemachten Zerstörung von Lebensgrundlagen eine neue Dringlichkeit erfahren.

Das Buch untersucht anhand ausgewählter Fallstudien, wie Gesellschaften sich mit Architektur verbinden, wie die Zerstörung von Gebäuden, Infrastrukturen und Städten elementare Fragen des Lebens aufwirft und wie das Begehren nach Wiederaufbau selbst Entwürfe von Lebensformen hervorbringt. Dabei bringt es zeitgenössische soziologische Perspektiven des Neuen Materialismus, kritische Theorien des Lebens und Ansätze der Architekturforschung miteinander ins Gespräch. Das Buch richtet sich an alle, die verstehen wollen, warum die Zukunft des Lebens untrennbar mit der Zukunft der Architektur verbunden ist.

Susanne Krasmann


Susanne Krasmann ist Professorin für Soziologie am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität Hamburg. Ihre Forschungen sind von poststrukturalistischen Perspektiven inspiriert (Gouvernementalität, Affekt, Neue Materialismen) und beschäftigen sich unter anderem mit Dispositiven der Sicherheit, Wahrheitsregimen sowie dem Moment des Politischen in gesellschaftlicher Verletzlichkeit. Sie hat unter anderem an der Universidad de Complutense in Madrid studiert und war Fellow an der der New York University, School of Law.