Nicht-objektierendes Denken

Von Platon zu Mitterer. Radikaler Lingualismus 3

  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • broschiert
  • 1. Auflage 2026
  • Erscheinungstermin: 08.07.2026
  • 140 Seiten
  • ISBN 978-3-95832-440-4
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Beschreibung


Abschied von der kategorialen Unterscheidung von Sprache und Wirklichkeit, Abschied von der Objektorientierung und Abschied von der Wahrheitsfindung in der Wissenschaft: Josef Mitterers »Nicht-objektierendes Denken« stellt Denkvoraussetzungen, die seit Platon als allgemein gültig erachtet werden, radikal in Frage. Können wir nach dem Verzicht auf Gott, die Seele, die Metaphysik und das »Ding an sich« auch noch auf die von der Sprache kategorial verschiedene Wirklichkeit verzichten? Wäre eine solche Position denn jemals konsistent?

Doch was ist überhaupt das Problem mit der Sprache? – Der unter Philosophen mit großer Mehrheit vertretene Realismus besagt, dass es die Welt auch dann geben würde, wenn sich die menschliche Sprache nicht entwickelt hätte. Aber für ebendiese Hypothese braucht es den sprachlichen Beobachter der Welt. Die Sprache nimmt wie das Bewusstsein oder die Zeit eine Sonderstellung ein: als Erkenntnisinstrument und »Erkenntnisobjekt«. Ist am Ende alles Sprache? Oder wäre das stets ein sprachidealistischer Fehlschluss? Von diesem Problem handelt das vorliegende Buch.

Stefan Weber


Stefan Weber

Stefan Weber ist ein österreichischer Kommunikationswissenschaftler und der Öffentlichkeit besser als »Plagiatsjäger« bekannt. Bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Die Dritte Philosophie. Kritische Beiträge zu Josef Mitterers Non-Dualismus (hg. mit Alexander Riegler, 2010), Radikaler Lingualismus. Von Wittgenstein zu Mitterer und einer neuen Philosophie (2022) und Sprache, Mensch, Universum. Radikaler Lingualismus 2 (2025).