Wie kommt Neues in die Welt?

Phantasie, Intuition und der Ursprung von Kreativität

  • herausgegeben von Hans Rudi Fischer
  • Erscheinungsdatum: 01.09.2013
  • Hardcover
  • 224 Seiten
  • Fadenheftung
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783942393720
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Beschreibung


Was stößt kreative Prozesse in Personen, in den Wissenschaften oder Gesellschaften an? Wie spielen Phantasie und Vernunft bei der Erzeugung des Neuen zusammen? Was treibt Entwicklungen, Innovationen und Denkrevolutionen an? Lässt sich Kreativität herstellen oder bedarf es eines 'göttlichen Funkens', eines Geniestreiches oder Geistesblitzes? Was verbirgt sich hinter dem schillernden Begriff des Neuen und den Paradoxien der Kreativität? Die Beiträge dieses Bandes umkreisen den modus operandi des Neuen und fragen nach der Logik kreativer Prozesse. International renommierte Kreativitätsforscher aus Psychologie, Philosophie, Systemtheorie und Ökonomie reflektieren die Leitfrage dieses Buches, um dem Betriebsgeheimnis schöpferischer Prozesse auf die Spur zu kommen. Im Mittelpunkt steht der Dialog über ein besseres Verständnis der begrifflichen, psychologischen und sozialen Zusammenhänge von Originalität, Kreativität und Innovationsfähigkeit in Wissenschaft und Kunst. Ein facettenreiches Werk, das den Tücken des Neuen mit alter Begriffsschärfe auf den Pelz rückt.

Hans Rudi Fischer


Hans Rudi Fischer, Dr. phil., Philosoph und Psychologe. Von 1988-1991 wiss. Mitarbeiter der Psychosomatischen Universitätsklinik Heidelberg, Abtl. Psychoanalytische Grundlagenforschung und Familientherapie. Lehraufträge an in- und ausländischen Universitäten (Philosophie, Psychologie, Coaching). Mitgründer (1990) und derzeitiger Vorsitzender des Heidelberger Instituts für systemische Forschung. Geschäftsführender Gesellschafter des Zentrums für systemische Forschung und Beratung GmbH, Heidelberg. Forschungsschwerpunkte: Systemtheorie, Kognitionspsychologie, Logik der Denkprozesse, paralogisches Denken, Metaphernforschung, systemisches Management. Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Aufsätze. Seit 2002 Mitherausgeber der Zeitschrift Familiendynamik (Klett-Cotta).

Pressestimmen


Das Buch verlangt eine intensive Lektüre, aber die wird hoch belohnt. Beispielsweise, sicherer im Umgang mit Unsicherheit zu werden und Paradoxien kreativ zu nutzen. Das Buch ist sehr empfehlenswert, weil es trotz theoretischer Orientierung die Anwendung der Systemtheorie fördert.
K. Trebesch, OrganisationsEntwicklung Nr. 3/2015.
Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt. Es ist ein nützliches und auch sehr schönes Buch (Hardcover, schön gestaltet, liegt gut in der Hand; Namens- und Sachregister). (...) Bücher wie das hier vorgestellte erscheinen mir wie unerschütterliche, erfahrene und hilfreiche Begleiter dabei, in dieser Ungewissheit Hinweise für eine sinnvolle Orientierung zu finden.
Systeme 2014, Jg. 28 (2): 206-223, Wolfgang Loth.
Wer sich (...) auf das vorliegende Neu-Buch einlassen kann, bringt seine Welt ins Neue und wird in der Breite wie in der Tiefe reichlich belohnt, wenn ich meine Erfahrung an dieser Stelle mal verallgemeinern darf.
Familiendynamik, 39. Jg. Heft 4 (2014), Claus Riehle.
Ein Plädoyer für systematische Verrücktheit.
F.A.Z., 12.5.2014, Heinz K. Stahl.
Die beispielhafte Auswahl an Fragen verweist auf jene allem zugrunde liegende: Wie weiträumig und transdisziplinär muss eine Methodik des Neuen gedacht werden? Die vorliegende Annäherung ist ein bedeutender Schritt auf dem Weg zu einer Wissenschaft und Praxis des Neuen. Fischers Kompendium mach einen - durch und trotz seiner unspezifischen Breite - dringend notwendigen Anfang.
konfliktDynamik, Heft 1/2015, Sabine Fischer.