Radikaler Lingualismus

Von Wittgenstein zu Mitterer und einer neuen Philosophie

  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • 1. Auflage 2022
  • 30.09.2022
  • broschiert
  • 136 Seiten
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • ISBN 978-3-95832-315-5
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Beschreibung


Eine weit verbreitete Auffassung lautet: »Das Universum würde es auch dann geben, wenn sich sprachfähige Lebewesen wie der Mensch nicht entwickelt hätten.« In der vorliegenden Studie zeigt Stefan Weber, dass diese Annahme des Realismus inkonsistent ist. Gilt hingegen das biblische »Im Anfang war das Wort«? Nein, allenfalls war am Anfang die Einheit von Wort und Ding, hier also Ding. Noch genauer: Am Anfang war »am Anfang«.

Die Philosophie eines »Radikalen Lingualismus« in Fortsetzung von Josef Mitterers Nicht-dualisierender Redeweise markiert eine Abkehr von der traditionellen bipolaren Wortsemantik und eine Radikalisierung selbst der Spätphilosophie Wittgensteins.

»Was hätte Josef Mitterer mit seinem atemberaubenden Traktat wider das dualistische Erkenntnisprinzip nicht der Philosophie an Problemen erspart! Ein Buch dazu kommt also immer zur richtigen Zeit.«
Christoph von Wolzogen

Stefan Weber


Stefan Weber
© Joachim Bergauer

Stefan Weber ist Kommunikationswissenschaftler und nach zahlreichen Enthüllungen auch als »Plagiatsjäger« bekannt. Habilitationsschrift zu Josef Mitterer und Silvio Ceccato 2005. Bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Die Dritte Philosophie (mit Alexander Riegler, 2010).

Pressestimmen


Weber gelingt es im Buch, zu zeigen, dass die Behauptung ›die Welt würde es auch dann geben, wenn sich sprachfähige Lebewesen wie der Mensch nicht entwickelt hätte‹ inkonsistent ist. [...] Ist Webers Gedanke ein Tor zu einem neuen Denken? Die Diskussion geht weiter.
Jochen Zenthöfer, Luxemburger Wort, 06.10.2022
Wer Lust am Denken hat, wird an diesem Buch Gefallen finden, auch wenn es vielleicht [...] Jahre dauern kann, bis er/sie die ›Tragweite‹ des nondualistische Philosophierens voll und ganz begriffen hat.
Erwin Hirtenfelder, Kleine Zeitung, 25.11.2022