Kontraktuelle Politik

Politische Vergesellschaftung in der Bundesrepublik Deutschland, Großbritannien, Frankreich und den USA am Beispiel der Luftreinhaltung

  • Erscheinungsdatum: 23.06.2003
  • Hardcover
  • 416 Seiten
  • Fadenheftung
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783934730632
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Beschreibung


Christian Lahusen untersucht die Strukturen und Entwicklungsmuster nationalstaatlicher Politik in modernen Gesellschaften an einem umweltpolitischen Beispiel. Er kommt zu dem Resultat, daß die steuernden Aufgaben und Zielsetzungen des Staates im Zuge der Modernisierung zunehmend von kooperativen bzw. kontraktuellen Aufgaben und Lösungen ergänzt und überlagert werden.

Christian Lahusen


Christian Lahusen

Christian Lahusen, geb. 1962, seit 2002 Oberassistent an der Fakultät für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften der Universität Bamberg. 2004-2006 Vertreter einer Professur für Soziologie an der Universität Siegen. Seit 2006 Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt "Vergleichende Kultur- und politische Soziologie Europas" an der Universität Siegen

Pressestimmen


Insgesamt hat Christian Lahusen ein stringent aufgebautes und sorgfältig redigiertes Buch vorgelegt. Redundanzen liegen in der Logik der schrittweisen Interpretation der Phänomene aus unterschiedlichen Perspektiven. Die fachbegrifflich verdichtete Sprache wird den wissenschaftlich sozialisierten Leser überzeugen und den politisch interessierten Laien herausfordern.
Peter H. Fendt, Soziologische Revue Jg. 30 (2007).
Lahusen hat eine beeindruckende Menge an Literatur aus den Bereichen der politischen Theorie, der vergleichenden Politikforschung und der Umweltpolitik so verarbeitet, dass die gegenwärtige vergleichende Erforschung der Luftreinhaltungspolitik auf den neuesten Stand gebracht wurde.
Jost Halfmann, Soziologische Revue, I/2005.
Die Habilitationsschrift des Bamberger Soziologen, eine komparative Gesellschaftsanalyse über die politische Vergesellschaftung der Luftreinhaltung richtet im wesentlichen am Querschnittscharakter der Umweltpolitik die Wesensmerkmale und Erfolgsfaktoren kooperativer Politik aus.
Ralf Walkenhaus, Zeitschrift für Rechtssoziologie Bd. 24/H2 Dez. 2003.
Vorstellungen, nach denen es in modernen Gesellschaften keine Gestaltungsmöglichkeiten mehr gebe, Politik also entwertet, entmündigt, entmachtet und ausgegrenzt sei, werden in dieser gediegenen Habilitationsschrift (mit einer eindrucksvollen und penibel nachgewiesenen Literaturbewältigung und Registerleistung) entkräftet - und durch eine differenzierte Einschätzung ersetzt. (...). Man darf also gespannt sein, ob die zuständige Didaktik, die vom Autor selbstredend unmittelbar nicht auch noch bedient werden konnte, den ihr zugeworfenenen Ball aufzufangen und womöglich gar noch ins Tor zu befördern imstande sein wird.
Bernhard Claußen, Sozialwissenschaftliche Umschau 2/2003.