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Die Arbeit der Zivilgesellschaft

aus der Reihe: Societas Futura. Gesellschaft Gestalten

  • herausgegeben von Michael N. Ebertz , Ramona M. Kordesch , Josef Wieland
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Erscheinungsdatum: 01.12.2018
  • Buch
  • 172 Seiten
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783958321618
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Beschreibung


Spätestens mit Beginn des 21. Jahrhunderts avanciert die Zivilgesellschaft zu einer treibenden Kraft des sozialen Fortschritts. Dass Staat und Wirtschaft sie mittlerweile als bedeutende Gestaltungsressource und innovatives Wirkungsfeld erkannt haben, weist mehr noch darauf hin, dass eine umfassende Neuorganisation der gesellschaftlichen Arbeitsteilung im Gange ist.
Insbesondere durch Globalisierung und Digitalisierung entstehen zivilgesellschaftliche Kooperationsstrukturen und Solidaritätsbeziehungen, die soziales Engagement und nachhaltiges Unternehmertum verbinden. Der vorliegende Band erkundet, welche Herausforderungen und Chancen für die Zivilgesellschaft damit einhergehen. Dazu diskutieren renommierte Wissenschaftler und Experten das Thema aus politischer, ökonomischer, sozialwissenschaftlicher und theologischer Perspektive und fragen unter anderem nach den Faktoren, die für die Weiterentwicklung der Zivilgesellschaft maßgeblich sind, nach dem Einfluss von Politik oder Ökonomie sowie nach der Relevanz kultureller und religiöser Systeme.
Der vorliegende Band widmet sich der Arbeit der Zivilgesellschaft und skizziert entscheidende Wirkungsfelder ihrer zukünftigen Entwicklung im nationalen und internationalen Kontext. Renommierte Wissenschaftler und Experten diskutieren aus unterschiedlichen politischen, ökonomischen, sozialwissenschaftlichen und theologischen Perspektiven Herausforderungen und Chancen der Zivilgesellschaft im 21. Jahrhundert und thematisieren zukünftige Kooperationsfelder zwischen den Grenzen gesellschaftlicher Sektoren und über sie hinweg. Insbesondere dynamische Faktoren, die für die Weiterentwicklung von Zivilgesellschaft maßgeblich sind, wie der Einfluss neuer, politischer Agenden oder nachhaltiger Kulturen des Wirtschaftens sowie die Relevanz kultureller und religiöser Systeme sind herausragende Themen der Beiträge.

Michael N. Ebertz


Michael N. Ebertz ist Theologe und Soziologe. Er lehrt als Professor an der Katholischen Hochschule Freiburg und ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats der gemeinnützigen Stiftung »Societas Futura. Gesellschaft Gestalten«.

Ramona M. Kordesch


Ramona M. Kordesch
Ramona Maria Kordesch ist Theologin und wissenschaftliche Leiterin des Forschungsclusters Leadership & Civil Society am Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ) und gründete 2018 die gemeinnützige Stiftung »Societas Futura. Gesellschaft Gestalten«. Ramona Maria Kordesch und Josef Wieland veröffentlichten bei Velbrück Wissenschaft: Luther 2017: Protestantische Ressourcen der nächsten Moderne (2017, mit Gerhard Wegner).

Josef Wieland


Josef Wieland ist Ökonom und Professor für Institutional Economics & Organisational Governance, Integrity Management & Transcultural Leadership sowie Direktor des Leadership Excellence Institute Zeppelin (LEIZ) an der Zeppelin Universität.

Pressestimmen


Die bei der Zukunftskonferenz diskutierten Prämissen zur »Arbeit der Zivilgesellschaft« greift mit den politischen, ökonomischen, ethischen, ästhetischen und weltanschaulichen Aspekten weit in die gesellschaftlichen Sphären eines zivilgesellschaftlichen Denkens und Tuns aus. Die lokale und globale »Wiederentdeckung der Qualität von Sozialräumen« und Existenzen macht es notwendig, auf den unterschiedlichen Feldern eines demokratischen und freiheitlichen Grundverständnisses von Gesellschaft einen Perspektivenwechsel zu vollziehen. Die österreichische Stiftung »Societas Futura. Gesellschaft Gestalten« nimmt die Sammlung und den Nachlass von Maximilian und Henriette Florian zum Anlass, nach Formen und Initiativen einer neuen Arbeitsteilung von Staat, Markt und Gesellschaft zu suchen!
Jos Schnurer, socialnet.de, 12.03.2019.
›Die Arbeit der Zivilgesellschaft‹, herausgegeben von Michael N. Ebertz, Ramona M. Kordesch, Josef Wieland, zielt zurecht auf Grundstrukturen der Zivilgesellschaft, ein Rechtssystem, das Einzelne und Gruppen vor der staatlichen Willkür schützt, und vor allem auf die Herausbildung von zivilgesellschaftlicher Kompetenz (derzeit sind nur 1,8% der Bevölkerung ehrenamtlich tätig), um Konflikte friedlich zu lösen. Dazu bedarf es die Notwendigkeit eines Partizipationsethos, der sowohl zivil-religiös (R. Fuhrmann) wie transzendent-philosophisch (W.Prankl) gemünzt ist. Dieses kreative Potential religiöser Akteure umfasst gewaltfreie, solidarische Praktiken, humane Haltung und die Nutzung digitaler Instrumente [...] diese Ethik des Verhaltens, eines übergreifenden Konsenses faktisch bis annähernd (in Wahrheit / Wirklichkeit) zu gestalten, wie es dieses Diskursbuch klar und grundehrlich anvisiert.
Marga u. Walther Prankl, kultur-punkt.ch, Jan. 2019.