Das Ahrtal des Mitgefühls

89 Fragmente aus dem Leben nach der Flut

  • Erschienen: 16.11.2023
  • mit zahlreichen Abbildungen
  • 244 Seiten
  • 21,5 cm x 14,0 cm
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • 1. Auflage 2023
  • Klappenbroschur
  • ISBN 978-3-934648-66-1
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Beschreibung


»Verwundbarkeit ist die soziologische Signatur unserer Zeit. Das Ahrtal ist hierfür ein Symbol – für die Verwundbarkeit unserer leiblichen Existenz, aber auch für die Verwundbarkeit der Infrastrukturen, die uns umgeben und die wir im gesellschaftlichen Alltag für selbstverständlich halten. Diana Ivanova zeichnet in Miniaturen, Fragmenten, Gedankentexturen und Gesprächssplittern das Bild der lokalen Gesellschaft des Ahrtals, die sich jäh mit dem Verlust der Alltagsroutinen konfrontiert sah. Auf diese Weise entsteht eine Atmosphäre der Empathie, die die physischen, psychischen und sozialen Wunden ebenso sichtbar macht, wie die überwältigende kollektive Erfahrung von Zusammenhalt und Solidarität. Das Buch von Diana Ivanova macht die Sicht frei auf die Potentiale, die in unserer von Krisen verunsicherten Gesellschaft stecken. Kunst und Kultur spielen hier eine herausragende Rolle: die Kunst des Einander-Zuhörens und die Kultur, zur rechten Zeit mit einer Klaviersonate Hoffnung in einer ausweglos scheinenden Situation zu geben. Die Energie der kleinen Gesten ist die Stärke der Fragmente aus dem Ahrtal des Mitgefühls.«

(Prof. Dr. Berthold Vogel, Geschäftsführender Direktor am Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V. an der Georg-August-Universität)

TV-Bericht zur Buchvorstellung im ARP Museum Bahnhof Rolandseck

Diana Ivanova


Diana Ivanova

Diana Ivanova wurde in Montana, Bulgarien geboren. Sie lebt seit 2020 in Bad Bodendorf. Sie arbeitet interdisziplinär als Journalistin, Kuratorin, Gruppentherapeutin und Trauma-Yoga-Therapeutin mit Forschungsschwerpunkt Trauma und Erinnerung. Seit 2022 ist sie Autorin des Podcasts »89 Schritte« über die Menschen im Ahrtal nach der Flutkatastrophe.

Pressestimmen


[D]as Buch zeigt auch Perspektiven auf, die die Katastrophe nach sich zieht. Ivanova erzählt auch, wie die Betroffenen mit ihren Traumata umgehen, wie sie mit und an der Ahr weiterleben und was sie geprägt hat.
Celina de Cuveland, Rhein-Zeitung, 15.11.2023.
Ihre Impulse setzten die Geschichten frei, als Erfahrung, lautes Nachdenken, als Herantasten an eine unfassbare, nie zuvor geahnte Erlebniswelt. Die gesprochene Sprache der teils erstaunlich freimütigen Innenschau, uneitel, mit Formulierungsmängeln und nicht immer gradlinig dem inneren Zustand nachspürend, zieht die Leser in die Schilderung hinein.
General-Anzeiger, 22.11.2023.