Die unerträgliche Freiheit

Roman

  • übersetzt von Roumen M Evert
  • Erscheinungsdatum: 30.09.2010
  • Paperback
  • 120 Seiten
  • E
  • 21 x 13 cm
  • ISBN 9783937717524
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Beschreibung


Der Roman 'Die unerträgliche Freiheit' erzählt in schöner, schlichter Sprache die Geschichte einer Herde halbwilder Pferde, die vor den Menschen ins Balkangebirge geflüchtet ist. Als die Pferde die schwierige Adaption, in Freiheit zu leben, gemeistert haben, macht sich eine Gruppe bestialischer Männer auf die Jagd nach den Pferden, mit denen sie eine ganz persönliche Rechnung offen haben. Das Thema des Romans – die Sehnsucht nach intakter Natur und harmonischem Leben – und die Beschreibung der menschlichen Zerstörungssucht sind zeitlos und an keinen Ort gebunden. Dennoch ist dem Autor mit dieser Geschichte eine subtile Allegorie auf das Bulgarien vor und nach der Wende gelungen.,

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Dimitar I. Atanassow


Dimitar I. Atanassow

In den 1990er Jahren veröffentlichte Dimitar Atanassow zwei Romane, 'Die unerträgliche Freiheit' und 'Müllplatz der Hoffnungen', für die er in Bulgarien ein halbes Dutzend Literaturpreise erhielt. Etliche seiner Kurzgeschichten wurden ins Deutsche und in andere Sprachen übertragen; sie sind in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlicht werden. In den letzten Jahren hat sich Atanassow hauptsächlich aufs Theater konzentriert und fünf Dramen geschrieben, die an verschiedenen Bühnen in Bulgarien aufgeführt wurden. Zu seinen weiteren zahlreichen Veröffentlichungen gehören Kurzgeschichten, Reisebücher, kulturkritische Essays und Werke über zeitgenössische bulgarische Künstler.

Roumen M Evert


Geboren 1952 in Kiel. Anfang der 1970er Zeitungsreporter in München, später Musikkritiker, Autor und Übersetzer in London. Veröffentlichte eine Biografie über Bob Marley, einen Roman für Kinder und schrieb Drehbücher. Ausgedehnte Reisen in Europa, Asien und Afrika. Längere Aufenthalte in Griechenland, im Nahen und Mittleren Osten, in Wien und Norwich, wo er einige Semester Kunst, Philosophie, Literatur und Geschichte studierte. 1996 wurde er in die Orthodoxe Kirche aufgenommen und lebt seitdem mit seiner bulgarischen Ehefrau in Plowdiw/Bulgarien und in den Wäldern längs der Arda. Nach dreißigjähriger Abwesenheit seit Ende 2005 wieder in Deutschland, wo er jetzt in Berlin mit der Veröffentlichung seiner in den vergangenen zwei Jahrzehnten entstandenen Texte begonnen hat. Im November 2008 erschien 'Nur Stückwerk, lauter Scherben'. Die bulgarische Ausgabe der 'Immigrantin' ist im Sommer 2009 herausgekommen.