Die Ästhetik des Seins

Denkformen für eine Welt des Gegenstandslosen

  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • Erscheinungstermin: August 2026
  • broschiert
  • ca. 300 Seiten
  • 1. Auflage 2026
  • ISBN 978-3-95832-456-5
noch nicht erschienen
Auf den Merkzettel

Produktsicherheit

Beschreibung


Der Mensch verschwindet. Automatisierung und Standardisierung erschaffen ein künstliches Habitat, in der der Mensch selbst zum Objekt wird. Sein Dasein erschöpft sich zunehmend darin, sich in konstruierte Scheinbilder einzufinden, die Erkenntnis verunmöglichen. Gerhard Martin Burs beleuchtet die Grundlagen unserer künstlichen Welt der Gegenwart und analysiert sie kritisch. Er fragt: Wie könnte stattdessen eine neue Welt entworfen werden, in der Subjekt und Sein in einer umfassenden Wechselwirkung verbunden sind?

Das Buch untersucht die objektiven Kriterien und abstrakten Relationen, die das Leben heute bestimmen und die die Perspektiven begrenzen, durch die die zunehmend in die Überflüssigkeit gedrängten Subjekte von der Wahrnehmung des sie umgebenden Seins abgeschnitten werden. Anhand einer umfassenden Modellbildung erfolgt darauf aufbauend eine Anbindung des heute hegemonialen abstrakten Denkens an die Parameter allgemeinen Seins.

Gefasst in den philosophisch und medientheoretisch informierten Entwurf einer Theorie einer neuen Ästhetik, wird so der Grundstein für die Einrichtung einer Welt gelegt, in der nicht das Subjekt – sondern die Trennung von Subjekt und Objekt – obsolet wird. Als Architektur des Gegenstandslosen bildet sie eine Ebene für ein Denken, aus dem sich umfassendere Möglichkeiten menschlicher Daseinsformen entwickeln lassen. Der Mensch verschwindet nicht. Im Akt der subjektiven Bewusstwerdung wird er das Sein einer möglichen neuen Welt.

Gerhard Martin Burs


Gerhard Martin Burs ist freier Architekt und promovierte über virtuelle Sinnstrukturen in der Globalisierung. Als wandernder Philosoph bewegt er sich an den Schnittstellen von Raumschaffung, Medien, Kunst und Wissenschaft.