Die Moderne im interkulturellen Diskurs

Perspektiven aus dem arabischen, lateinamerikanischen und europäischen Denken

  • herausgegeben von Jameleddine Ben-Abdeljelil , Hans Schelkshorn
  • 1. 1., Aufl.
  • Erscheinungsjahr: 2012
  • Erscheinungsdatum: 01.04.2012
  • Hardcover
  • 256 Seiten
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783942393331
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Beschreibung


Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts sind in Lateinamerika, Asien (Indien, China, Japan) und in jüngerer Zeit auch in Afrika eigenständige Diskurse über die Moderne entstanden, die jedoch von der europäischen Philosophie über lange Zeit hinweg kaum wahrgenommen worden sind. Erst in jüngerer Zeit kommt es durch die Beschleunigung von Globalisierungsprozessen zu einer Öffnung für moderne Denkformen jenseits der Grenzen der westlichen Welt.
Die gegenwärtigen Umbrüche in der arabischen Welt zeigen eindrucksvoll, dass heute ein globaler Diskurs über die Moderne ein Gebot der Stunde ist. In diesem Sinn präsentieren DenkerInnen aus der arabischen Welt, aus Lateinamerika und aus Europa divergente Konzepte und Diagnosen »der« Moderne, die aus unterschiedlichen Erfahrungen mit »der« Moderne und kulturellen Deutungshorizonten erwachsen.

Jameleddine Ben-Abdeljelil


Jameleddine Ben-Abdeljelil, geb. 1968, Universitätsdiplom für islamische Theologie an der Universität Zitouna (Tunesien), Promotion im Fachbereich Philosophie an der Universität Wien 2002; derzeit Lehrbeauftragter für Islamische Philosophie und Jurisprudenz am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam der Goethe Universität Frankfurt am Main.

Hans Schelkshorn


Hans Schelkshorn
Hans Schelkshorn, geb. 1960, Dr. theol., Dr. phil., Habilitation im Fach Philosophie an der Universität Wien 2007; außerordentlicher Professor am Institut für Christliche Philosophie der Universität Wien. Arbeitsschwerpunkte: Theorien der Moderne, Ethik und politische Philosophie, interkulturelle Philosophie (Schwerpunkt: lateinamerikanische Philosophie).Bei Velbrück Wissenschaft hat er veröffentlicht: Entgrenzungen. Ein europäischer Beitrag zum philosophischen Diskurs über die Moderne (2009).

Pressestimmen


Das Buch bündelt eine Vielzahl von einnehmenden Studien, denen die Aufmerksamkeit einer breiten Leserschaft gewiss sein dürfte.
Cusanus Jahrbuch 2010, Kirstin Zeyer.
Eine philosophische Reflexion, die noch dazu einer interkulturellen Perspektive verpflichtet ist, kann uns, so die Hoffnung, vor neuen Einseitigkeiten und Sackgassen bewahren oder sie zumindest aufdecken. Auch in dieser Hinsicht ist die Lektüre dieses Buches ein großer Gewinn.
Polylog 24, 2010, Alois Halbmayr.