Das fragmentierte Recht der Externalisierungsgesellschaft

  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • 476 Seiten
  • broschiert
  • 1. Auflage 2026
  • Erscheinungstermin: 01.07.2026
  • ISBN 978-3-95832-441-1
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Beschreibung


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Die räumliche Verlagerung sozialer und ökologischer Probleme, also gesellschaftlicher Konflikte, ist ein wesentliches Merkmal »entwickelter« Industriestaaten. Sie werden darum auch als Externalisierungsgesellschaften beschrieben. Das vorliegende Buch untersucht die Rolle des Rechts in diesen Gesellschaften sowie die Bedeutung der Externalisierung für das Recht.

Florian Weber versteht Externalisierung als Zusammenspiel von Inklusion und Exklusion in räumlicher Hinsicht. Vor diesem gesellschaftstheoretischen Hintergrund analysiert er aus rechtswissenschaftlicher Perspektive, wie Recht Räume ordnet, Unterschiede erzeugt und gesellschaftliche Konflikte strukturiert. Die Studie bringt mit der soziologischen Externalisierungsdiagnose und der systemtheoretisch geprägten Debatte über die Fragmentierung des Rechts zwei theoretisch unterschiedlich fundierte Diskurse in einen Dialog, hinterfragt und ergänzt diese Perspektiven und bereichert damit das rechtswissenschaftliche Feld von »Law and Political Economy«.

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Florian Weber


Florian Weber hat an der Universität Bern – sowie im Rahmen von Forschungsaufenthalten an den Universitäten Bremen und Helsinki – über das fragmentierte Recht der Externalisierungsgesellschaft promoviert. Er ist derzeit als Rechtsanwalt im Bereich des öffentlichen Rechts tätig.