Nachrichten aus der Wissensgesellschaft

Analysen zur Veränderung der Wissenschaft

  • herausgegeben von Martin Carrier , Wolfgang Krohn , Peter Weingart
  • Erscheinungsdatum: 15.11.2007
  • Buch
  • 380 Seiten
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783938808252
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Beschreibung


Mehr Wissen führt auch zu mehr Ungewissheit. Was bedeutet das für unser Alltagsleben – und was für die Entwicklung der Wissenschaft? Der Band ist das Ergebnis der Arbeit einer Forschergruppe, die unter dem Titel 'Wissenschaft im Umbruch – Auf dem Weg in die Wissensgesellschaft' am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) der Universität Bielefeld eingerichtet ist und von der Volkswagenstiftung im Rahmen des Programms 'Schlüsselthemen der Geisteswissenschaften' gefördert wurde. Die Forschergruppe setzte sich zusammen aus den Mitgliedern des IWT, dem Wissenschaftsphilosophen Martin Carrier, dem Techniksoziologen Wolfgang Krohn, dem Physiker Günter Küppers und dem Wissenschaftssoziologen Peter Weingart, sowie dem Philosophen Paul Hoyningen-Huene von der Universität Hannover. Die Mitarbeiter waren die Philosophen Kirsten Endres, Jörg Kellermann und Michael Stöltzner, der Mathematiker Johannes Lenhard, und die Soziologen Ralf Herbold und Holger Schwechheimer. Eines der Anliegen der Forschergruppe war, die Ergebnisse der Untersuchung einer breiteren interessierten Öffentlichkeit zu vermitteln, mit der die Wissenschaft in der Wissensgesellschaft den Dialog pflegen muss. Deshalb wurde eine allgemein verständliche Darstellung angestrebt, was auch angesichts der interdisziplinären Breite des angestrebten Leserkreises geboten ist. Zur besseren Orientierung sind den einzelnen Kapiteln kurze Zusammenfassungen vorangestellt.

Martin Carrier


Martin Carrier

Martin Carrier ist Professor für Philosophie an der Universität Bielefeld. Wolfgang Krohn war Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld, mittlerweile emeritiert.

Wolfgang Krohn


Wolfgang Krohn war Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld, mittlerweile emeritiert.

Peter Weingart


Peter Weingart
Justus Lentsch, Studium der Mathematik, Physik und Philosophie, Promotion in Philosophie. Von 2002 bis 2009 verschiedene Positionen im Wissenschaftsmanagement und an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft, Politik und Verwaltung, u.a. am Institut für Wissenschafts- & Technikforschung (IWT), Universität Bielefeld; als freier Mitarbeiter an der Kennedy School of Goverment, Harvard University, und im Wissenschaftsmanagement der BBAW. Seit 2009 ist er Leiter der Stabsstelle Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs der Goethe-Uni Frankfurt. Peter Weingart geb. 1941; Studium der Soziologie und Ökonomie in Freiburg, Berlin und Princeton. Seit 1973 Professor an der Fakultät für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1984/84 Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin. 1984/85 Visiting Scholar an der Harvard University. 1989 bis 1994 Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Interdisziplinäre Forschung (ZiF). Vorstand am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) an der Universität Bielefeld. Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Vorsitzender des Graduiertenkollegs "Genese, Strukturen und Folgen von Wissenschaft und Technik" 1992 – 2009. Direktor des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT), Universität Bielefeld von 1993 – 2009. Weingart ist Inhaber einer Ehrenprofessur an der TU München im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften / Wirtschaftswissenschaften.

Pressestimmen


Das Buch aus der Feder dreier Bielefelder Professoren bietet eine Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Wissensgesellschaft aus wissenschaftssoziologischer und -philosophischer Sicht.
ZPol, 9.4.2008, LA.