Die »KOLLOQUIA Triesen« stand 2024 unter dem Generalthema »Begründungsprobleme in den Sozialwissenschaften«. Die Beiträge behandeln diesen Gegenstand aus der Perspektive verschiedener sozialwissenschaftlicher Disziplinen. Im Fokus stehen dabei Positionen zur Begründungsproblematik, also Auffassungen darüber, inwieweit sozialwissenschaftliche Aussagen begründungsfähig sind, und ob und inwiefern sie überhaupt dem Begründungserfordernis unterliegen.
Die jährlich stattfindende Tagung »KOLLOQUIA Triesen« ist ein interdisziplinäres Diskussionsforum für wissenschaftstheoretische Fragen und Probleme in den Sozialwissenschaften, also insbesondere in der Soziologie, der Politologie, der Ökonomie, der Rechtswissenschaft, der Geschichtswissenschaft und der Erziehungswissenschaft. Die »KOLLOQUIA Triesen« will nicht nur das Bewusstsein um den massiven Einfluss wissenschaftstheoretischer Überzeugungen auf die Erkenntnispraxis in den Sozialwissenschaften wachhalten, sondern sie entspricht mit ihrer interdisziplinären Ausrichtung auch der Tatsache, dass von den hier zu diskutierenden Fragen und Problemen meist mehrere, nicht selten sogar alle sozialwissenschaftlichen Disziplinen betroffen sind.
Mit Beiträgen von: Gert Albert, Stefan Haack, Stephan Kirste, Wolfgang Meseth, Arnd Pollmann, Friederike Wall und Jens Eisfeld