Die Ästhetik des Seins

Denkformen für eine Welt des Gegenstandslosen

  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • Sprache des Textes: Deutsch
  • Erscheinungstermin: 16.10.2026
  • broschiert
  • 304 Seiten
  • 1. Auflage 2026
  • ISBN 978-3-95832-456-5
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Beschreibung


In welchem Style sollen wir bauen? Diese 1828 vom deutschen Architekten Heinrich Hübsch aufgeworfene Frage stellt sich gegenwärtig unter Bedingungen, die eine rein auf die formale Gestaltung von Gebäuden und Räumen zielende Antwort nicht mehr zulassen. Die Welt der Gegenwart hat den Menschen zu ihrem Anhängsel degradiert und ihn der Möglichkeit umfassender Erkenntnis beraubt. Sie muss neu entworfen werden. Dazu braucht es andere Weisen, zu verstehen und zu gestalten.

Gerhard Martin Burs untersucht die objektiven Kriterien und abstrakten Relationen, die das Leben heute bestimmen, sowie die Parameter des von jenen verdeckten Seins. Das Buch entwickelt davon ausgehend ein epistemologisches Vokabular für eine Architektur des Gegenstandslosen. Gefasst in den mutigen Entwurf einer neuen Ästhetik, wird so der Grundstein für die Einrichtung einer Welt gelegt, in der nicht das Subjekt, sondern die Trennung von Subjekt und Objekt obsolet wird.

Gerhard Martin Burs


Gerhard Martin Burs
© privat

Gerhard Martin Burs ist freier Architekt und promovierte über virtuelle Sinnstrukturen in der Globalisierung. Als wandernder Philosoph bewegt er sich an den Schnittstellen von Raumschaffung, Medien, Kunst und Wissenschaft.