Problemlösende Argumentketten

Ein Modell der Forschung

  • Erscheinungsdatum: 28.03.2008
  • Buch
  • 288 Seiten
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783938808283
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Beschreibung


Die klassische Wissenschaftstheorie führt die Bildung wissenschaftlicher Theorien auf Intuitionen zurück, die sich der systematischen wissenschaftstheoretischen Betrachtung entziehen, und setzt die wissenschaftliche Methode mit dem Testen von bereits fertig vorliegenden Theorien gleich. Burkholz betrachtet dagegen die Theorienbildung als den eigentlichen Kern regelgeleiteten wissenschaftlichen Handelns und versucht, der Logik dieses Bildungsprozesses auf die Spur zu kommen. Seine Arbeit, die Theorien als Argumentketten bestimmt, die aus Daten riskant erschlossen werden, enthält eine detaillierte Kritik am wissenschaftssoziologischen Konstruktivismus und entwickelt die von Charles S. Peirce begründete Logik der Abduktion weiter.

Roland Burkholz


Roland Burkholz, geb. 1963, promovierter Philosoph und habilitierter Soziologe, war wissenschaftlicher Assistent am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Frankfurt am Main und ist derzeit als Unternehmensberater tätig. Christel Gärtner, geb. 1958, war wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster. Sie ist assoziierte Professorin am Exzellenzcluster Religion und Politik der Uni Münster. Ferdinand Zehentreiter, Philosoph und Musikwissenschaftler, lehrt am Institut für Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und an der Frankfurter Musikhochschule. Er publiziert zu ästhetischen und kultursoziologischen Fragestellungen.