Strukturnotwendige Kritik

Theorie der modernen Gesellschaft, Band 1

  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Erscheinungsdatum: 17.09.2018
  • Buch
  • 456 Seiten
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783958321564
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Beschreibung


Gesa Lindemann zeichnet im vorliegenden ersten Band ihrer Theorie der modernen Gesellschaft die historische Entstehung des menschlichen Körperindividuums und seine Institutionalisierung in den Menschenrechten nach, analysiert die Strukturmerkmale der horizontalen Differenzierung und rückt schließlich die allgemeine Legitimationstheorie des Ethos der Menschenrechte sowie die dadurch ermöglichte und strukturell notwendige Kritik in den Vordergrund.
Für die Autorin sind drei Aspekte von besonderer Bedeutung. Erstens: Die moderne Gesellschaft zeichnet sich durch eine moralisch aufgeladene Grenzziehung zwischen Personen und anderen Wesen aus. Zweitens: Eine Analyse der modernen Vergesellschaftung muss die konstitutive Bedeutung von Gewalt für soziale Ordnungsbildung einbeziehen. Drittens: Moderne Vergesellschaftung zeichnet sich durch außerordentlich dynamische technische Entwicklungen aus, die maßgeblich durch die Wirtschaft vorangetrieben werden.
Strukturnotwendige Kritik ist der erste Band einer auf drei Bände angelegten umfassenden und grundlegenden »Theorie der modernen Gesellschaft«.

Gesa Lindemann


Gesa Lindemann

Gesa Lindemann ist seit 2007 Professorin für Soziologie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Bei Velbrück Wissenschaft hat sie veröffentlicht: Das Soziale von seinen Grenzen her denken (2009), Weltzugänge. Die mehrdimensionale Ordnung des Sozialen (2014).