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Für den Linguisten steht außer Frage, daß es hinter der Vielfalt sprachlicher Performanzen ein System oder eine Kompetenz geben muß. Für den Philosophen ist genau diese Annahme problematisch wegen der Rückkopplung aller linguistischen Aussagen über ein Sprachsystem an Performanzakte. Mit System und Performanz wird nun eine theoretische Alternative zum generativen Paradigma in der Sprachwissenschaft nicht nur eröffnet, sondern auch – auf der Grundlage der Symboltheorie von Nelson Goodmann – logisch durchbuchstabiert.
Christian Stetter, *1943 - †2017, von 1974 bis 2009 Professor für Sprachwissenschaft an der RWTH Aachen. Gastprofessuren in Shanghai und Tokyo. Hauptarbeitsgebiete: Allgemeine Sprachwissenschaft, Sprachphilosophie, Semiotik, Schrifttheorie.
Die Studie ist nicht nur, aber vor allem ein lesenswerter und provokanter Beitrag zur weiteren Diskusson der Sprachtheorie in der Linguistik. Die Lektüre setzt ein hohes Maß an Vertrautheit mit Sprachtheorie bzw. Sprachphilosophie voraus.
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(Velbrück Wissenschaft, Dittrich Verlag, Verlag v. Hase & Koehler, Barton Verlag)