Differenzierung ohne Gesellschaft

Umstellung eines soziologischen Konzepts

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2001
  • Hardcover
  • 480 Seiten
  • 22.2 x 14 cm
  • ISBN 9783934730366
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Beschreibung


Differenzierung ohne Gesellschaft ist ein Vorschlag, von der Systemtheorie zur Handlungs- und Strukturtheorie und damit von der funktionalen Analyse zur historisch-kausalen überzugehen. Nur dann lassen sich die Ursachen der Differenzierung und das Folgeproblem der Integration moderner Ordnungen angemessen theoretisch erfassen.

Thomas Schwinn


Thomas Schwinn

Thomas Schwinn, geb. 1959; Studium der Soziologie und Politischen Wissenschaft, Promotion 1992, Habilitation 1999, seit 1993 wissenschaftlicher Assistent, seit 2000 Oberassistent am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg. 10/2003 - 6/2006 C4-Professor an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. 7/2006 - 8/2008 W3-Professor für Soziologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2008 Professor am Institut für Soziologie der Universität Heidelberg. Seit 2010 Mitherausgeber der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie.

Pressestimmen


[...] fruchtbare und hochinteressante Theorieperspektive.
Frank Janning, Soziologische Revue, Jg. 26 (2003).
Mit seiner konsequent an Webers Überlegungen ausgerichteten Reformulierung des Differenzierungskonzepts gelangt Schwinn zu einer durchaus als eigenständig zu nennenden Position, die sich jedenfalls vom gegenwärtigen mainstream abhebt. Hierin liegt der besondere Reiz des Buches.(...). Zudem bieten Schwinns Ausführungen zu den Ursachen des okzidentalen Differenzierungsmusters und zur modernen Integrationsproblematik eine Fülle von Einsichten und Anregungen (...).
Gerog Kneer, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 12/2001
Der Schluss ist ebenso Resümee wir ein beeindruckendes Plädoyer für eine Soziologie, die - jenseits des Artefakts eines singulären Gesellschaftssystems - gesellschaftliche Differenzierung durch Rekurs auf kulturelle Ideen und deren Bedeutung für das Handeln von Individuen und Gruppen erklären will.
ZPol-Bibliographie 2/2002.