Umgekehrte Mimesis

Bausteine einer Geschichte der Künstlichkeit

  • Sprache des Textes: Deutsch
  • broschiert
  • Erschienen am.08.2023
  • 144 Seiten
  • 1. Auflage 2023
  • 22,2 cm x 14,0 cm
  • ISBN 978-3-95832-353-7
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Beschreibung


Das Verhältnis von Realität und Kunst hat sich ins Gegenteil verkehrt. Nicht länger versucht Letztere, die Wirklichkeit abzubilden. Stattdessen ist sie es nun, die der Welt ihre Formen aufprägt. Diese umgekehrte Mimesis zielt auf die Neugestaltung all dessen, was zuvor als gegeben akzeptiert werden musste. Spätestens im ›kulturellen Kapitalismus‹ der Spätmoderne wird Künstlichkeit allumfassend. Vor dem Hintergrund dieser Annahme erzählen Christine Magerski und David Roberts in zehn Lektüren eine Geschichte der Künstlichkeit als fortschreitende Ästhetisierung von Subjekt, Kultur und Gesellschaft und konfrontieren diese mit einer pointierten Gegenrede.

Christine Magerski


Christine Magerski

Christine Magerski ist Professorin für Neuere deutsche Literatur mit Schwerpunkt Literatursoziologie an der Universität Zagreb. Sie studierte Literaturwissenschaft und Geschichte an der Freien Universität Berlin sowie Cultural Studies an der Monash University/Melbourne, wo sie 2003 mit einer Arbeit zur Frühgeschichte der Literatursoziologie promoviert wurde. Bei Velbrück Wissenschaft erschienen: Imperiale Welten. Literatur und politische Theorie am Beispiel Habsburg (2018).

David Roberts


David Roberts

David Roberts ist emeritierter Professor für German Studies an der Monash University/Melbourne. Er studierte Germanistik an der Universität Oxford und wurde 1968 an der Monash University/Melbourne mit einer Arbeit zum Verhältnis von künstlerischem Bewusstsein und politischem Gewissen promoviert. Seit 1986 ist Roberts Mitglied der Australian Academy of the Humanities.

Pressestimmen


Die Untersuchung "Umgekehrte Mimesis" enthält exzellent formulierte 'Bausteine einer Geschichte der Künstlichkeit' von Christine Magerski und David Roberts. Sie enthält darin Erkenntnisse von Nietzsche, Foucault und Saews. So wirkt der Diskurs lebensbegleitend für alle Gestaltende und Interessierte.
Walter Prankl, kulturpunkt.ch, 06.05.2024.