Umschrift. Grenzgänge der Systemtheorie

  • herausgegeben von Markus Heidingsfelder , Maren Lehmann , Olaf Maaß
  • Erscheinungsdatum: 15.05.2015
  • Paperback
  • 308 Seiten
  • 22.2 x 14 cm
  • Fadenheftung
  • ISBN 9783958320666
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Beschreibung


In dem vorliegenden Band gehen die Autorinnen und Autoren - Peter Fuchs zu Ehren - mit den Mitteln der Systemtheorie an die Grenzen der Systemtheorie. Dabei geht es nicht allein um die Umschrift von Problemen des Bewusstseins auf Probleme der Kommunikation. Vielmehr stehen Fragen der Beobachtung von Unterscheidungen im Mittelpunkt, zu denen die Unterscheidung der Systemtheorie selbst gehören könnte und gehören müsste.

Es geht daher neben strengen theoretischen Reflexionen auch um Übertragungen der Theorie in nichttheoretische oder theoriefremde Welträume. Wenn diese Umschriften und Übertragungen und Überschreibungen als Grenzgänge der Systemtheorie bezeichnet werden, so ist damit auch ein Anspruch formuliert: die Theorie müsste sich messen lassen an den Gegenständen ihres Beobachtens, sie müsste selbst Gegenstand laufender Umschrift sein.

Markus Heidingsfelder


Markus Heidingsfelder, Dr. phil., arbeitet zur Zeit als Assistant Professor, Communication Studies and Design School of Arts, Humanities and Social Sciences an der Habib University in Karachi, Pakistan.

Maren Lehmann


Maren Lehmann, Dr. phil. habil., Privatdozentin für Soziologie an der Universität Witten-Herdecke, Assistentin am Lehrstuhl für Kulturtheorie und Kulturanalyse der Zeppelin-University Friedrichshafen/Bodensee, Lehrbeauftragte der Universität Erfurt (in Vertretung der Professur für Allgemeine Soziologie). Forschungsschwerpunkte: Individualitätstheorie (insbesondere Kalküle des Individuums in Bürokratien und Netzwerken), Kommunikationstheorie der Zeit (insbesondere Gedächtnisvarianten sozialer Selbstorganisation), Soziologische Diagrammatik (Theorie rechnender Formen) und Miszellen zu Religion und Revolution. Veröffentlichungen u. a.: Inklusion. Beobachtungen einer sozialen Form am Beispiel von Religion und Kirche (2002); Die Ironie der Form (2001); Theorie in Skizzen (i. E.).

Olaf Maaß


Olaf Maaß, Dr. phil., ist Professor für Theorien und Methoden der Sozialen Arbeit an der Berner Fachhochschule.